Holzspielzeug hat eine lange Tradition und erlebt gerade in der heutigen Zeit einen ungeheuren Boom. Die Eltern sind kritischer als früher geworden und wollen ihren Kindern nur die besten und vor allem gesündesten Materialien die es gibt zum Spielen überlassen. Holzspielzeug ist schon für die ganz kleinen Erdenbürger eine Möglichkeit, mit farbigen Bauklötzen zu hantieren, zu bauen und wieder zu zerstören, ohne dass das Holzspielzeug kaputt werden könnte. Für die ganz kleinen Babys wird Holzspielzeug vor allem dort verwendet, wo es darum geht, die motorischen Fähigkeiten des Kindes zu trainieren. Zu Beginn wird es für das Kind nicht so einfach sein, aus Holzklötzen einen Turm zu bauen. Da sind schon einige Anstrengungen nötig, Geschick und Geduld und ein gutes Auge und vor allem Gefühl. Je öfter das Baby mit diesen Bauklötzen versucht, einen Turm zu bauen, umso besser wird es mit der Zeit gelingen. Denn mit jedem Versuch wird die Motorik des Kindes besser. Holzspielzeug findet sich auch in Kugelbahnen wieder, bei der sich eine Kugel oder Glasmurmel den Weg nach unten suchen wird.
Sie wird an Hindernisse anstoßen und dabei Geräusche machen, die für ein Baby total interessant sind. Auch wird das Baby versuchen, die Kugel zu erhaschen oder einfach irgendwo in der Kugelbahn zu platzieren. Es wird überrascht sein, dass die Kugel auch von dort ihren Weg in das Ziel finden wird. Auch Holzeisenbahnen sind ein wertvolles Holzspielzeug. Da ist einfach alles aus Holz angefertigt. Beginnen wir einmal bei den Schienen. Diese sind vom Steckmechanismus so konzipiert, dass sie auch kleinere Kinder zu einer Bahn zusammenbauen können. Und noch einen Vorteil haben sie – Holzeisenbahnen passen auch meistens dann zusammen, wenn sie von verschiedenen Herstellern angefertigt worden sind. Auf diesen kann man dann mit Holzlokomotiven und Holzwaggons fahren. Entweder geschieht das manuell in kniendem Zustand, oder aber die Lokomotiven sind mittels Batterien elektrisch betrieben.