Rutscher sind die Vorstufe von Laufrädern. Allerdings aktivieren Rutscher den Bewegungsdrang von Kindern ab einem Alter von ca. 12 Monaten. Ab diesem Alter können Kinder schon mit so einem Gefährt im Haus oder in der Wohnung umher düsen. Die Eltern sollen allerdings alle heiklen Stellen sicheren – beispielsweise seien hier Stiegenauf- und –abgänge genannt, die entsprechend gesichert werden sollten, damit keine ungewünschten Unfälle passieren können. Rutscher sind Babyfahrzeuge, auf die sich das Kind setzen kann und mit den Händen halten die kleinen Babyhände dann entweder ein Lenkrad oder Griffe fest. Mit den Beinen wird der Rutscher in Bewegung gesetzt. So werden die Babybeine trainiert und Muskeln aufgebaut. Durch das Spielen mit einem Rutscher strengt sich das Baby anfangs sicherlich an und hat dadurch auch viel mehr Sauerstoffumsatz – das macht sich auch durch entsprechende Müdigkeit bemerkbar.
Babys schlafen nach körperlichen Aktivitäten sicherlich besser, als wenn sie körperlich nicht so aktiv wären. Babyrutscher gibt es in Form von Dreirädern, in Form von Tieren und Fahrzeugen, manche haben zur Unterstützung noch eine Schiebestange montiert, falls das Kind mit Mutti zum Einkaufen fährt und zu müde wird, um den Rutscher zu bedienen, dann kann Mutti an dieser Schiebestange das Baby mitsamt dem Rutscher vor sich her schieben. Manche Rutscher sind auch als Lauflernhilfe konzipiert und können somit von dem Baby entweder sitzend als Rutscher oder stehend als Lauflernhilfe benutzt werden. Die meisten Rutscher sind entweder aus Holz oder aus Kunststoff gefertigt, einige wenige Modelle haben auch einen Metallrahmen. Die Räder sind meistens leichtgängig, so dass das Baby sich nicht allzu sehr anstrengen muss.